Aufgaben des Presbyteriums
Die Kirchenordnung der Evangelischen Kirche von Westfalen beschreibt in den Artikeln 56 und 57 die Aufgaben des Presbyteriums.
„Gemeinde leiten” - das Begleitbuch für die Arbeit im Presbyterium - unterscheidet ausgehend von diesen beiden Artikeln vier Verantwortungsbereiche:
- Verkündigung, Gemeindeaufbau und Kirche. Hierunter lassen sich die Entscheidungen zusammenfassen, die Gottesdienste, Taufe und Abendmahl, Amtshandlungen, Mission, Seelsorge und Gemeindeaufbau und - leben betreffen.
- Lehre: Hierunter versteht man jenen Bereich, der es mit dem Bekenntnisstand, der Ordnung von Kirche und Gemeinde und der Bildung und Unterweisung zu tun hat.
- Besondere Dienste der Gemeinde: Diakonie vor Ort und in der Region, Öffentlichkeitsarbeit (z.B. Gemeindebrief, Internet - Präsenz) und gesellschaftliche Verantwortung (z.B. Zusammenarbeit mit Schulen, Behörden und Vereinen) fallen ebenfalls in den Zuständigkeitsbereich des Presbyteriums.
- Verwaltung: Personalangelegenheiten, der Rechtsverkehr, die Organisation der Arbeit und der sorgfältige Umgang mit Vermögen und Finanzen gehören auch zu den Aufgaben des Gremiums.
Stärkeres Gewicht als bisher wird in Zukunft wohl die konzeptionelle Arbeit und Zielorientierung beanspruchen. Angesichts der notwendigen Veränderungsprozesse in der Gemeinde und in der Nord - Region (Boele, Boelerheide, Eckesey, Helfe, Kabel) muss klar sein, welche Möglichkeiten und Vorteile Zusammenarbeit bringt und welche Schwerpunkte die Gemeinden bilden wollen.
In der Jakobus-Kirchengemeinde gehörte zudem von Anfang an die Zusammenarbeit mit den Christen der St. Andreas-Gemeinde und deren Gremien dazu. Gemeinsame Wochenendtagungen förderten das gegenseitige Verständnis der Mitglieder aus Pfarrgemeinderat und Presbyterium füreinander.
Das Photo zeigt Mitglieder beider Gremien bei einem Rüsttag am 13. Mai 2000. Von einem der Architekten des Hauses, Herrn M. Krug, ließ man sich über die Motivation der Gründergeneration informieren. Außerdem standen die Veränderungen in der jeweiligen Kirche und Überlegungen zum Jubiläum auf der Tagesordnung.


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